
ICH BIN 1967 IN EISENSTADT GEBOREN. IN MEINEM LEBEN WAR DIE ANALOGE FOTOGRAFIE LANGE ZEIT DIE EINZIGE MÖGLICHKEIT DES FOTOGRAFIERENS. BIS IN DIE 2000-er JAHRE. ZU DER ZEIT ARBEITETE ICH BEREITS ÜBER 10 JAHRE ALS GRAFIKER AUF APPLE COMPUTERN.
DER EINSTIEG IN DIE DIGITALFOTOGRAFIE BEGANN MIT CANON. ZU GUTER LETZT BIN ICH DANN BEI LEICA UND HASSELBLAD GELANDET. MIT DEN ANFORDERUNGEN DES BERUFS, SUCHT MAN SICH EBEN AUCH DAS PASSENDE WERKZEUG. DESHALB ARBEITE ICH ZU 90% MIT MEINER HASSELBLAD X1DII. DIE LEICA BRAUCHE ICH FÜR´S HERZ – UND AB UND ZU AUCH FÜR DIE ARBEIT.
FOTOGRAFIE IST UNGLAUBLICH VIELSEITIG: PERFEKTION AUF DER EINEN SEITE UND TOTALE ZUFALLSPRODUKTE AUF DER ANDEREN. UND BEIDES KANN SO WAHNSINNIG SCHÖN SEIN. WENN MAN MIT MENSCHEN ARBEITET, KOMMT ES AUF DEN MOMENT AN, ALLES ANDERE IST KREATIVE FREIHEIT. MAN MUSS SCHON SEHR VIEL MUT AUFBRINGEN, DAMIT MAN ETWAS AUSSERGEWÖHNLICHES SCHAFFT.
AM ENDE DOKUMENTIEREN WIR ABER IMMER NUR EINEN TEIL UNSERES LEBENS; INDEM WIR DAS FOTOGRAFIEREN WAS WIR SEHEN. DAS GILT UNEINGESCHRÄNKT AUCH FÜR JEDE(N) DER „NUR“ MIT DEM SMARTPHONE FOTOGRAFIERT.
ALSO: NICHT DIE KAMERA MACHT DAS BILD, SONDERN DER MENSCH HINTER DER KAMERA.